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Kang Center Taekwon-Do Vorführung beim koreanischen Erntedankfest Hamburg

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Am Sonntag, den 17. September 2016 fand eine Vorführung im Rahmen des koreanischen Erntedankfestes statt, das vom Koreanischen Verein in Hamburg veranstaltet wurde. Meister Kang bat bei dieser Vorführung die Blau-, Rot- und Schwarzgurte, sich zu beteiligen.

Am Nachmittag vor der Vorführung am Abend traf sich das diesmalige Vorführungsteam im Kang Center zur Vorbereitung. Über zwei Stunden lang arbeiteten die Teilnehmer konstruktiv ein Programm aus. Die Schüler äußerten dabei ihre Wünsche, was sie gerne zeigen wollten, die dann von Meister Kang in den richtigen Rahmen gebracht wurden.

Die Vorbereitung war sehr intensiv, es wurde konzentriert – aber auch mit viel Spaß – trainiert. Meister Kang mahnte mehrmals, dass die Techniken immer sauber ausgeführt werden müssen.

Als das gut konzipierte und anspruchsvolle Programm stand, wurde die Reihenfolge wieder und wieder eingeübt und auch mit der Uhr gestoppt. Denn die Vorführung sollte nicht länger als 10 Minuten dauern.

Am Veranstaltungsort wurde das Team von einem überwiegend koreanischen Publikum empfangen, das sich sofort begeistert auf die Präsentation einließ. Die Vorführung begann mit dem Einlaufen der einzelnen Schüler auf die Bühne, die jeweils eine eigene Kombination von Techniken vorführten. Es folgte die synchron gelaufene Chung-Jang-Hyong mit einem eingebauten Bruchtest, Partnerübungen und Bruchtests mit Hand- und Fußtechniken. Die Schüler zeigten ihr Können, abwechslungsreich in verschiedenen Gruppierungen oder auch allein.

Zum Abschluss der Schülervorführungen zeigten Mischa Galla und Niels Delbos dem Publikum abwechselnd im steigenden Schwierigkeitsgrad jeweils eine Variation von einem Dollyo- und Pandaedollyo- Kick. Meister Kang sagte vorher jeweils die Technik an, dann erfolgte die Ausführung. Die spannende Darbietung endete mit „720° Pandaedollyochagi Kick-egal wie!!“

Mittlerweile ein bekanntes Gesicht bei den Vorführungen ist In-Ha (8 Jahre alt). Als einziges Kind bei dieser Vorführung beeindruckte er das Publikum mit einer sauber durchgeführten Toi-Gye Hyong mit zwei eingebauten Bruchtests. In-Ha beendete seinen Teil der Vorführung mit einem gesprungenen Yop-Chagi über eine geduckte Person. Er nahm Anlauf, flog hinüber und das Brett zerbrach auf Anhieb.

Das tief beeindruckte Publikum honorierte jeden Bruchtest mit großem Applaus. Wenn ein Bruchtest nicht beim ersten Mal erfolgreich war, fieberte das Publikum mit, feuerte die Teilnehmer an und jubelte umso mehr, wenn das Brett dann durchbrach.

Als Highlight folgte die Vorführung von Meister Kang. Es begann mit der Partnerübung Einschrittschrittkampf, bei dem die Bedeutung von „so nah wie mit Kontakt, nur ohne Kontakt“ demonstriert wurde. Das sichtlich begeisterte Publikum war beeindruckt von Präzision und Kraft zugleich.

Der spannende Abschluss der gesamten Vorführung bildeten einige Handtechniken, die als Bruchtest von Meister Kang demonstriert wurden. Es begann mit einem Brett per Handspitze, dann mit Faust auf ein Brett von sehr kurzer Distanz aus . Darauf folgte ein Bruchtest mit einem Stapeln aus zwei Brettern per Innenkante. Der Höhepunkt bildeten vier Bretter, die mit der lauten Ansage „Sudo!“ nach mehreren hartnäckigen Versuchen schließlich unter lautem Beifall und durch Meister Kangs Hand zerbrachen.

Die Vorführung dauerte dann doch länger als die geplanten 10 Minuten, da u.a. einige Bruchtests nicht auf Anhieb klappten. Nachdem aber auch der letzte Bruchtest erfolgreich absolviert wurde, erklärte Meister Kang dem Publikum auf Koreanisch: „Was der Meister beginnt, muss er auch zu Ende führen.“ Damit vermittelte Meister Kang, dass Taekwon-Do nicht nur die Präsentation von Techniken bedeutet; der Geist des Taekwon-Do sei, niemals aufzugeben. Das Publikum stimmte dem mit großem Beifall zu.

Text: Helene Kang, Sara Mi-Jin Kim

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