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3. Blau-, Rot- und Schwarzgurt Lehrgang

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Am Samstag den 5.11. fand der dritte Lehrgang für Blau-, Rot-, und Schwarzgurte des Kang Center in diesem Jahr statt. Etwa 20 Schüler sind dem Ruf von Meister Kang ins Center in Hamburg gefolgt, darunter mehrere Mitglieder aus Kiel. Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme von Arndt J. aus Berlin sowie von Gui S. Pinto, der sogar den Weg von Malmö (Schweden) auf sich nahm! Gui, ursprünglich Kang Center Schüler aus Kiel und derzeit Doktorand an der SLU Alnarp, wird dort ab kommender Woche eine Gruppe im Hochschulsport aufbauen. Dies ist im Einklang mit der Überzeugung von Meister Kang, dass die Mitglieder schon früh, d.h. noch lange vor einer möglichen Prüfung zum Schwarzgurt, Verantwortung übernehmen und insbesondere auch die Übungsleitung lernen sollen.

Der Lehrgang stand dann auch ganz im Zeichen dieser Überlegung: „Wie kann mehr interessant?“ war das Motto. Verschiedene Basistechniken wurden geübt und sukzessive durch leichte Variation immer anspruchsvoller gestaltet. Jede Schülerin und jeder Schüler wurde immer wieder dazu angehalten selbst eine immer neue Modifikation einzubringen, noch interessanter als die eben durchgeführte Version. Durch diesen Ansporn entfaltete sich eine enorme Kreativität, die den Anspruch und die Finesse der jeweiligen Grundtechnik weiter und weiter steigerte. Die Übungseinheit gipfelte in einem Duell von Sönke Sannmann und Sven Meyer, die nicht müde wurden, die 1. Hyong in immer neuen, interessanteren Varianten vorzuführen.

Mit dieser Verbreiterung des Repertoires im Gepäck ist insbesondere auch den zahlreichen Übungsleitern geholfen, da sie damit in der Lage sind ihre Stunden entsprechend der Teilnehmer anzupassen und den Anspruch gemäß der verschiedenen Graduierung zu differenzieren und somit jeden entsprechend seiner Fähigkeiten zu fordern.

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Neben dieser Grundtechniken standen höhere Hyongs auf dem Programm, bei denen Meister Kang – wie immer – besonderen Wert auf die exakte Ausführung legte, was unter anderem durch das Zählen der einzelnen Techniken gefördert werden sollte. Weiterhin wurden grundlegende Ein- und Dreischrittkampftechniken geübt, und das Programm schließlich mit einer „High-Intensiv“-Kick-Einlage abgerundet. Zum Ende des Lehrgangs überraschte Meister Kang seine Schüler noch mit kleinen Souvenirs, die er von seiner Korea Reise mitgebracht hat. Vielen Dank noch einmal!

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Anschließend an das Trainingsprogramm ist der Großteil der Gruppe noch zu einem gemütlichen Abendessen ins Restaurant „Han-Mi“ eingekehrt. Es gab wie immer ausgezeichnete koreanische Köstlichkeiten, ausgewählt von Frau Ok-Hee Kim, die die Organisation dafür übernommen hat. Vielen Dank dafür!

Text: Benno Zeitler

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